Aktionen an der Schule - Musical

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Einmalig

Dieses Wort hörte man immer wieder nach den vier Aufführungen des Kindermusicals „Einmalig sein“ der Vinzenz-Pallotti-Schule am 18. und 19. Juni 2012 im Pfarrzentrum St. Jakob in Friedberg.

Es war wirklich eine einmalige Leistung, die das gesamte Team von Schüler/innen der Klassen 4a, 4b und 5b erbracht hat.

Angeregt durch ein Bilderbuch von Max Lucando komponierte Fr. Roth das Musical, aus dem in monatelanger Probenarbeit ein buntes, bewegtes, aber auch nachdenkliches Bühnenstück entstand, das vom kleinen Volk der Wemmicks erzählt.

Diese Geschichte der Wemmicks wird erzählt von Fr. Lorenz und dem Schüler Maxi Kristen, der nach einem ganz schrecklichen Schultag wütend auf dem Heimweg ist.

Wemmicks, so erklärt es der Erzähler (Kilian Bolz), sind Holzpuppen, die vom Schnitzer Eli (gespielt vom Konrektor Hr. Steinhardt) gemacht wurden. Keine von ihnen gleicht der anderen. Eines haben alle Wemmicks jedoch gemeinsam: Sie wollen etwas Besonderes sein und deshalb achten alle auch immer darauf, ob einer etwas besonders gut oder schlecht macht. Bei Fehlern stecken sie einander dann graue Punkte an und wenn einer zum Beispiel gut reden kann, hübsch oder schlau ist, dann bekommt er viele Sterne und schafft es vielleicht sogar zum „Wemmick der Woche“ gewählt zu werden, wie es das Lied des Chors „Superwemmick“ erzählt.

In ruhigen, aber auch lebhaften und schwungvollen Liedern gespielt von Frau Schynoll (Gitarre/Percussion), Frau Duensing (Klavier) und Frau Hochenegger (Akkordeon/Querflöte) erzählt das Musical aber auch von Puncinello (dargestellt von Steven Mayer),  einem Wemmick, der immer nur graue Punkte bekommt, weil er nichts kann.

Er träumt wie die anderen davon, für einen Tag ein Held zu sein und meist versteckt er sich vor den anderen. Erst nach der Begegnung mit dem Wemmickmädchen Lucia (gespielt von Michelle Bauer), die ganz ohne Sterne und Punkte ist, bekommt er Mut und geht zum Holzschnitzer Eli, um ihm seine Sorgen anzuvertrauen.

In seiner Werkstatt erzählt Eli dem kleinen Puncinello, dass er etwas ganz Besonderes ist und in einem ruhigen Lied verspricht Eli, dass Puncinello nur immer wieder zu ihm kommen müsse, damit alle Punkte nach und nach abgingen.

Und genauso passiert es: Kaum ist Puncinello aus Elis Werkstatt verschwunden, geht mit einem kräftigen „Hoppala“ des Chors der erste graue Punkt ab und allen ist klar, dass es nicht wichtig ist, was die anderen können, sondern es zählt, dass jeder „Einmalig“ ist – so das Schlusslied aller Darsteller.

Das Publikum feierte nach den Aufführungen die Sänger/innen, den Chor, die Musiker und die Bühnentechnik (Kevin Kistler, Jonas Nickol, Jim Zenker, Fr. Wackerl und Fr. Gerst) mit großem  Applaus und Jubel.

Dank der Soundtechnik von Fr. Oedingen und Hr. Röbe, vielen fleißigen Händen und Helfern beim Auf- und Abbau, der Aufsicht und beim Nähen wurde das Musical zu einem ganz großen Erfolg, so dass sich alle einige sind: es war ein einmaliges Erlebnis!

Wir sagen ein ganz herzliches Dankeschön an alle Besucher/innen!